Cap. Alpagno

Mit der Seilbahn fahren wir von Monte Carasso hoch nach Mornera. Von hier wandern wir hinauf zur Capanna Albagno. Der Weg führt durch Tannenwald an einem klaren Bergsee vorbei hinauf Richtung Cima della Pianca. Von hier oben sieht man zu seiner Linken den Lago di Lugano von grünen Hügeln umgeIMG_0506ben und zu seiner Rechten die verschneiten Tessiner Berge. Wunderbar! Oben bei der Hütte machen wir eine erste Rast. Ein eisiger Wind weht und wir steigen rasch ab Richtung Alpe Cassengo. Oberhalb der Alp machen wir auf einem warmen Stein im lichten Nadelwald Mittagspause.
Der Weg weiter durch den Wald nach Monda zieht sich. Wir brauchen deutlich länger als die Angaben auf den Wegweisern. Vor Monda machen wir nochmals Rast und stärken uns für den Aufstieg nach Mornera. Beim kleinen See hat es einen tollen Spielplatz mitten zwischen Lerchen. Vom Spielplatz sind es noch eine knappe viertel Stunde bis zur Seilbahn.
Weitere Wanderungen auf wandern-mit-kindern.ch

Etzel

Vor einer guten Dekade besteigen wir das letzte Mal den Etzel. Damals waren wir noch kinderlos… Der klassische Weg von Schindellegi ist uns in schlechter Erinnerung – viel Asphalt, viel Verkehr. Daher starten wir an diesem milden Dezembertag in Biberbrugg. Auch hier geht es zuerst der stark befahrenen Kantonsstrasse nach Einsiedeln entlang. Bald zweigen wir links ab und besteigen den Altberg. Im Aufstieg fällt linker Hand das Gefängnis Biberbrugg auf. Oben auf dem Altberg öffnet sich der Blick auf die Berge. Pilatus, Rigi, Wildspitz, Amselspitz, Gross Aubrig,Bockmattli und viele noch lohnende Wanderziele sind zu sehen. Links sehen wir das schöne Altenbergried und unser Ziel den Etzel. Auf dem Altberg befindet sich in einem Erdhaus auch eine spezielle öffentliche Feuerstelle – für unseren Geschmack etwas stark eingezäunt – aber ein tolles Panorama hat sie. WP_20151212_10_37_27_ProWeiter geht es auf dem Wanderweg vier vielleicht fünf Kilometer zur historischen Tüfelsbrugg. Nun müssen wir – wieder mit recht viel Verkehr hinauf nach St. Meinrad wandern und dann auf einem Wanderweg hoch zum Etzel. Das ist das anstrengendste Stück der sonst recht flachen Wanderung. Oben auf dem Etzel hat es ein Restaurant, das den ganzen Platz des Berges für sich beansprucht. Daher hätten wir unsere Pause besser etwas oberhalb von St. Meinrad auf einem Sonnenbänkchen gemacht. So steigen wir Richtung Feusisberg ab. Auf einer der ersten Wiesen machen wir dann unsere Pause. Nach der Pause ist es nicht mehr lang nach Feusisberg, wo jede halbe Stunde ein Postauto fährt.

Hüttchopf

An Pfingsten 2013 besteigen wir den Hütchopf  von Gibswil aus. Dieser Aufstieg ist abwechslungsreicher als der direkte von Fischenthal. Zu Beginn folgen wir dem Wegweiser Richtung Scheidegg/Oberegg. Das Teersträsschen führt zuerst an den Skisprungschanzen von Gibswil vorbei und hoch nach Ämmet. Hier am Waldrand hat es eine gut eingerichtete Feuerstelle mit schöner Aussicht Richtung Wald. Wir wandern weiter zuerst etwas abwärts und dann wieder hoch via Nasen an einer wilden Rinderherde vorbei zur Oberegg. Auf einem Aussichtsbänkchen geniessen wir trotz Neidgeschrei die Znünipause. Nun geht es hWP_20151205_11_00_47_Prooch Richtung Dürrspitz mit abwechslungsreicher Sicht auf Alpen, Zürichsee und Tösstalerberge. Den Dürrspitz lassen wir rechts liegen und queren durch den Wald hinüber nach Überzütt. Jetzt ist es nicht mehr schwierig die Kinder zu motivieren. Es muss man nur noch die Wiese hochsteigen und der Gipfel ist erklommen.

Hinunter haben wir den bewährten direkten Weg nach Fischental genommen. Weitere Wanderbeschreibung zum Hüttchopf finden sich auf Wandern mit Kindern.ch

Rafzerfeld

Die S Bahn bringt uns nach Raftz. Durch ein architektonisch erschreckendes Neubaugebiet geht es auf Asphalt hinauf ins schmucke Riegelhausdorf Raftz. Die letzten Tage hat es heftig gestürmt und geregnet. Der Wetterbericht für heute war nicht klar betreffend dem Wind. Daher meiden wir heute den Wald und wandern über Felder von Dorf zu Dorf erstmal nach Wasterkingen. Der wohl etwas attraktivere Weg würde über den Berg (teils im Wald) führen.

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Die Wanderung ist etwas langweilig. Immerhin scheint ab und zu die Sonne und auch der Wind ist nicht so stark wie erwartet. In Wasterkingen verlassen wir den Wanderweg und wandern kurz die Schweiz um über Feldwege durch Deutschland zum Kraftwerk Rheinsfelden zu wandern. Es hat geregnet. Der Rhein führt viel Treibgut. Eindrücklich wie ganze Bäume das Wehr hinunterstürzen. Vom Kraftwerk ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof Zweideln. Auf den letzten Meter beginnt es zu regnen und wir sind froh, kommt der TURBO in zehn Minuten.

Dreibündenstein

Mit der runden Gondelbahn fahren wir von Rhäzüns hoch ins schmucke Feldis. Hier startet unsere Wanderung auf den Dreibündenstein. Der Himmel ist stahlblau, die Berge leicht verschneit und die Lärchen leuchten gelb. Heute ist wohl jede Wanderung ob dem Hochnebel wunderschön. Da die Sesselbahn von Feldiis Ende Oktober nicht fährt, wandern wir via Alp Veulden nach Term Bels. Es ist angenehm warm und die Aussicht auf die Bündnerberge wunderbar. Die Wanderung wird nicht umsonst als Panoramawanderung vermarktet. Ab Term Bel wird der Weg steiler. Waren wir bis jetzt nur zwei Wanderinnen begegnet, kommen uns nun plötzlich immer wieder kleine Wandergruppen entgegen. Die Wanderung ist sehr beliebt. In der Regel wird in Brambrüsch gestartet Bei Punkt 2071 – nach einer ausgiebigen Mittagspause in schönster Mittagssonne – verlassen wir den Wanderweg und folgen dem Viehzaun teils über Schneefelder bis zum Dreibündenstein. Hier oben geht ein scharfer Wind und wir steigen ab Richtung Brambrüsch. Zu Beginn folgt der Weg der Sesselbahn, was nicht sehr attraktiv ist. Dafür ist die Sicht auf die Schanfigger- und Prätigauerberge umso schöner. Wir erkennen manches Ziel vergangener Wanderungen. Mit denSeilbahnen geht es von Brambrüsch runter nach Chur. Hier besichtigen wir noch die schöne Altstadt von Chur. Da es schon etwas spät ist, essen wir passend im Restaurant Drei Bünden Znacht. Hier ist das Fleisch vor allem sehr gut.

Grimselwelt

Vor nun mehr sechs Jahren sind wir zum ersten Mal nach Ärlen hinaufgestiegen.Die Wanderung hoch nach Ärlen haben wir unterdessen noch zwei weitere Male gemacht und stets genossen. Das einsame Tal gefällt uns im Herbst sehr. Diesen Herbst haben wir beschlossen hoch zum Grubensee zu wandern. Diese Wanderung ist anspruchsvoll, da der Weg steil und alpin ist. WP_20151011_13_48_11_ProWir steigen hoch bis zur kleine Schutzhütte die am östlichen Rand des Sees steht. Rund um den See hat es kaum noch Vegetation. Die Gletscher sind nah. Hinunter geht es den gleichen Weg. Überraschender Weise ist der Abstieg weniger anstrengend als angenommen und wir kommen doch noch zu einer annehmbaren Zeit im Hotel Handegg an, dass uns auch dieses Jahr verwöhnt.

Walserweg

Diesen Sommer machen wir Urlaub in Graubünden. Wir haben eine für uns unbekannte Ecke des Kantons ausgesucht. Wir wandern vom Misox via Hinterrheintal, Vals und Safien auf den Heizenberg. Ausser am Anfang halten wir uns mehr oder weniger an den Walserweg, der im Internet bestens dokumentiert ist. Die landschaftlich sehr schönen Wanderungen sind für Kinder anspruchsvoll. Es sind grosse Auf und Abstiege zu bewältigen. Unsere Tour ist auf wandern-mit-kindern.ch ausführlich beschrieben.

im Aufstieg zum Tomülpass

 

Küssaburg

Dieses Wochenende haben wir uns aufgemacht in Deutschland eine Burg zu besuchen. WP_20150418_12_19_06_ProMit der S Bahn fahren wir nach Kaiserstuhl. Wir spazieren durch das hübsche Städtchen hinunter zur Rheinbrücke. Auf der anderen Seite des Flusses finden wir den Wanderweg zwischen Zollstation und einem Häuschen mit der Aufschrift „Grossherzogrum Baden“. Der Wanderweg führt uns zu Beginn dem Rhein entlang an einer Kläranlage vorbei bis nach Weisswasserstelz. Hier verlassen wir das Rheinufer und überqueren die Landstrasse (L 161). An dieser Kreuzung finden wir den nächsten Wegweiser. Unser Weg führt uns nun via Bercherhof zum Rohrhof.  Die Obstbäume blühen. Kälber und Kühe fressen das saftige, frische Gras. Die Sonne scheint. Die Vögel singen. Nur alle zwei drei Minuten braust… mehr auf wandern-mit-kindern.ch

Wandern zu Aussichtstürmen

Im Mittelland fehlen die unbewaldeten Gipfel. Daher stehen auf einigen HügelnWP_20150403_11_19_29_Pro Aussichttürme. man steigt hoch und ist über den Baumwipfeln. Meist hat man eine grandiose Aussicht auf die Alpengipfel oder auf das Nebelmeer. Schwindelfreie Kinder mögen die Türme, Meist hat es in der Nähe der Türme gut ausgebaute Brätelstellen und der Wald lädt zum Spielen ein. Auf wandern-mit-kindern.ch finden sich eine Auswahl von kindgerechten Wanderung zu Aussichtstürmen.

Wandern zu Burgen

Burgen und Ruinen sind ein tolles Ziel für Wanderungen mit Kindern. WP_20150405_12_36_31_ProMeist laden die Burgen zum Spielen und Entdecken ein. Auch findet man in den Ruinen oder am Rande der Burgen ausgebaute Brätelstellen mit Grill. Eine Auswahl von schönen Wanderungen habe ich auf der Website wandern-mit-kindern.ch zusammengetragen. Es finden sich für kleine und grosse Kinder etwas. Neu entdeckt haben wir zwei Burgen auf den Jurahügeln. Die Wanderung zur Burg Schenkenberg (Bild) ist im Frühling, wenn die Obstbäume im Fricktal blühen zu empfehlen. Die Alt Bechburg begeistert durch eine etwas verwinkelte Anlage die es zu entdecken gibt.