Iflue

 Heute ist in den Bergen viel Regen angesagt. Daher gehne wir im Mittelland wandern. Mit ddem Zug fahren wir nach Baden. Vom Bahnhof geht es durch das schmuck Städtchen nach Enetbaden, Durch die Weinberge Innere Spitalrebe und Harfe geht es hinauf nach Schiibe. Von dort geht es an einer Steinschlagverbauung hinunter zur Strasse die zum Restaurant Hertenstein führt. Vom Restaurant folgen wir der Strasse nach Hertenstein. Dort geht es dann schön durch den Wald hinauf zum Schiessstand Obersiggenthal. Nun verläuft der Wanderweg durch Wälder und Lichtungen auf einer Art Hochebene. In Steinenbühl hat es ein Restaurant. Der Abstieg von der Iflue nach Siggenthal Station ist kurz und angenehm. Die Umgebung des bahnhofs ist durch die Zementfabrik geprägt.

Montoz

Mit der Bahn fahren wir nach La Heutte. Kurz wandern wir durchs Dorf und schwupps sind wir ganz allein im Wald. Durch lichten Förenwald, an Kalkfesen vorbei führt uns der Wanderweg zur Lichtung La Vanne. Wir nehmen den Weg links hinauf zum Restaurant Met de la Werdtberg. Nun bleiben wir auf dem Jurakamm. Wir wandern zur SAC Hütte La Rochette. Kurz vor der Hütte machen wir an einer Brätelstelle mit Bänkchen Mittagsrast. Später wandern wir einen langweiligen etwas schliefrigen Weg hinunter nach Bevilard. Einmal passiert ein wolfsähnliches Tier unseren Weg. Es war sicher kein Fuchs – vielleicht ein streuenender Hund oder eben doch ein wwandernder Wolf. In Bevilard suchen wir den Coop und nehmen in Malleray den Zug nach Biel. –> wandern-mit-kindern.ch

Fahrradtour nach Passau

 

Ein Bericht mit Links findet sich auf wandern-mit-kindern.ch

  1. Tag Zürich – Rapperswil ca. 40 km

Wie letztes Jahr wollen wir auch diesen Sommer mit unseren Zelten Richtung Donau fahren. Dieses Mal wählen wir den Weg via Zürichsee, Walensee, Bodensee nach Deutschland. Wir starten in Zürich. Beim Hauptbahnhof stossen wir auf die Veloroute 66 die uns nach Rapperswil führt. Vor Herrliberg hat es ein zwei deftige Steigungen. Ansonsten ist es eine schöne Velotour durch die Villenquartiere an der Goldküste. Leider regnet es kurz nach Küsnacht stark und unsere Ausrüstung wird zum ersten Mal getestet. In Rapperswil machen wir in der Stadthofmetzgerei Nussbaumer Rast. Wir geniessen die Sandwiches und freuen uns, dass sich die Sonne schon wieder zeigt. Nach dem Essen fahren wir zum schönen Campingplatz Stampf mit angeschlossenem Seebad. Er ist wohl einer der drei schönsten Campingplatz, den wir in den nächsten zwei Wochen besuchen. Zum Nachtessen bestellen wir uns Pizzas von dieci direkt auf den Campingplatz.

 

  1. Tag Rapperswil – Walenstadt ca. 55 km

Nachdem wir in der Bäckerei Räber fein gefrühstückt haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Walenstadt. Wir folgen der Seen Route 9. Sie ist gut markiert. Heute ist es heiss und wir kommen ins Schwitzen. Anfangswalensee hat es einige kleine Tunnels und leider auch zwei drei saftige Steigungen. Nach Murg beschliessen wir in See zu springen und uns abzukühlen. Nach dieser Rast ist es nicht mehr weit bis zum Campingplatz Walenstadt. Er besticht, durch eine tolle autofreie Zeltwiese und eine eindrückliche Aussicht. Es zieht ein Sturm auf. Die Warnsignale am See blinken hektisch und der Wind nimmt immer mehr zu. Zeltnachbarn bläst es das Zelt fort. Unsere Zelte halten zum Glück!

 

  1. Tag Walenstadt – Feldkirch ca. 50km

Nach einer stürmischen Nacht machen wir uns auf den Weg Richtung Feldkirch. Bis Buchs folgen wir wieder der Veloland Route 9. Es ist wieder sehr warm und das Velofahren mit Gepäck etwas beschwerlich. In Sargans kaufen wir viele Getränke und zweigen dann ins Rheintal ein, das uns mit Gegenwind begrüsst. Die Fahrt dem Rheindamm entlang ist öde. Vor Buchs machen wir Pause unter einem Baum. Dann nehmen wir die Lichtensteiner Rheintalroute 35 zum Waldcamping Feldkrich. Dieser enttäuscht. Die Zeltwiese ist klein und zwischen Wohnmobile und Fussballfeldzaun gezwängt. Die Sanitätsanlagen lassen zu wünschen übrig und das angegliederte Bad ist heute an diesem heissen Tag überfüllt.

 

  1. Tag Feldkirch – Lindau ca. 50km

Wir sind froh, können wir den engen Camping verlassen und folgen nun dem Lauf der Ill hinunter zum Rhein. Dort bleiben wir auf der österreichischen Seite des Rheins und folgen den Velowegzeichen bis nach Bregenz. Heute ist es bewölkt und ein frischer Wind bläst uns ins Gesicht. Das Rheinufer in Österreich weist viele sorgfältig gestaltete Rastplätze auf. Solche hätten wir gerne tagszuvor in der Hitze angetroffen. In Bregenz ist viel los. Wir schlängeln uns durch die Festspielbesucher und fahren weiter dem See entlang nach Lindau. Der Parkcamping Lindau befindet sich etwas vor der Innenstadt. Er ist ziemlich gross, bietet aber für Radfahrer eine separate Wiese. Am Abend nach einem feinen Essen im Restaurant Zur alten Post in Lindau, geniessen wir auf dem Campingplatz noch die schöne Stimmung am See.

 

  1. Tag Augsburg – Mühlhausen, Affing

Dieses Jahr haben wir uns entschlossen die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau mit der Bahn zu überwinden. Ursprünglich wollten wir nur bis Buchloe fahren, da es heute aber immer regnet fahren wir mit dem günstigen Bayernticket gleich nach Augsburg. Von dort fahren wir mit dem Velo etwas gefährlich und beschwerlich zum Lech Camping in Mühlhausen. Wir halten uns dabei mehr oder weniger an Google Maps. Der Camping ist sehr schön angelegt. Wir zelten gleich neben einem kleinen Badess. Trotz Regen nehmen die Kinder ein Bad. Es hat Surfbretter und Boote die frei zur Verfügung stehen. Auf diesem Camping bleiben wir zwei Tage. Wir besichtigen Augsburg und gehen ins Kino. Es setzt  Dauerregen ein. Wir beschliessen für die nächste Nacht ein Hotel zu buchen.

 

  1. Tag Mühlhausen – Thierhaupten ca. 18km

Im Dauererregen packen wir nach zwei Nächten unsere Zelte zusammen und fahren nach einem Frühstück in einer Nettobäckerei nach Thierhaupten. Da es auf der direkten Verbindung viele Lastwagen hat, die uns nass spritzen, weichen wir auf Nebenrouten durch Wald und Wälder aus, was die Tour unnötig verlängert. Pflitschnass sind wir am Ende sowieso. In Thierhaupten übernachten wir im Hotel Klostergasthof. Die Zimmer sind anständig und das Essen ist fein.

  1. Tag Thierhaupten – Donauwörth ca. 30km

Als wir nach einem feinen Frühstück aufbrechen, nieselt es nur noch leicht. Wir machen uns mit Hilfe von Radwegweisern auf in Richtung Donauwörth. Der Regen lässt langsam nach. Eine Zeit lang fahren wir der vollen Lech entlang. Wir rufen dem Camping an, ob er offen ist bei Hochwasser. Wir haben Glück. Er ist offen. Kurz vor Donauwörth machen wir unter einer Autostrassenbrücke Rast. Es regnet wieder stärker. Bei nachlassendem Regen fahren wir dann in die Stadt, wo wir uns in einem Café mit Heissgetränken aufwärmen. Von hier ist es nicht mehr weit zum Camping. Der Regen hat nachgelassen und zwischendurch zeigt sich die Sonne. Wir stellen unser nassen Zelte auf und sie froh können sie nun trocknen. Der Camping ist sehr schön gelegen und Radlern und Paddlern vorbehalten.

 

  1. Tag Donauwörth – Ingoldstadt ca. 62km

Wie schon vor einem Jahr entpuppt sich die Strecke zwischen Donauwörth und Neuburg mit dem steten auf und ab als sehr anstrengend. Zumal die letzten 10km als Umleitung über einen Waldhügel gehen anstatt der Donau entlang. In Donauwürth gehen wir in eine Eisdiele und kaufen im EDEKA ein. Da wir letztes Jahr den Campingplatz in Neustadt schlecht fanden, fahren wir weiter bis Ingoldstadt. Hier ist der Camping etwas grösser und die Sanitätsanlagen sind sehr sauber – aber es hat sehr viele Wohnmobile.

  1. Tag Ingoldstadt – Neustadt an der Donau ca. 35km

Da wir gestern zu müde waren, noch in die Stadt essen zu gehen, besuchen wir heute Ingoldstadt. Vor dem Rathaus sammeln sich die Hochzeitspaare. Lamborghinis, tolle Audis und BMWs bringen die Brautpaare auf den Platz. Ein Spektakel. Wir essen Frühstück in einer Bäckerei und gehen dann noch auf Einkaufstour. Unterwäsche, T Shirts und Bücher müssen gekauft werden. Die Stadt mit ihren Läden und Cafés gefällt uns sehr.

Gegen Mittag machen wir uns auf dem heissen Weg – wie immer dem Donauweg entlang – nach Neustadt. Hier treffen wir auf einen freundlichen Campingwart, der uns einen tollen Platz auf seiner fast leeren Zeltwiese anbietet. Wir fühlen uns hier sehr wohl!

 

  1. Tag Neustadt in an der Donau – Bad Abbach ca. 30km

Ein schwarzer Sonntag! Bei Sonnenschein verlassen wir das schöne Neustadt. Bald sind wir in Eining, wo das Ungemach beginnt. Wir wählen den Radweg der Donau entlang. Er ist etwas schlammig, aber wir lassen uns nicht beirren und fahren weiter durch den Matsch. Zwischenzeitlich wird es besser – aber dann ist der Weg nur noch ein Schlammfeld. Wir stossen unsere Velos und kommen fast nicht vom Fleck. In der Hoffnung es wird besser kehren wir nicht um. Es wird aber nur noch schlimmer. Die Bremen und Mücken stechen uns und die Fahrräder und der Anhänger versinken immer mehr im Morast. Nach zwei Stunden ist es dann geschafft und wir haben wieder festen Grund unter den Füssen. Notdürftig befreien wir unsere Velos vom Dreck. Die Räder drehen nicht mehr. Die Schaltungen funktionieren nicht mehr, die Bremsen verweigern ihren Dienst. Schlammverschmiert erreichen wir das Kloster Weltenburg. Dort nehmen wir das Schiff nach Kelheim. Der Matrose hat keine Freude an unseren Rädern…

Auf der Suche nach einem Hockdruckreiniger machen wir uns auf den Weg Richtung Regensburg. In Bad Abbach haben wir dann einen Platten. Nach drei Flickversuchen im Kurpark von Bad Abbach hält der Pneu mehr oder weniger. In der Zwischenzeit hat sich der Himmel gefährlich verdunkelt. Wir machen uns auf zum nächsten Campingplatz. Nachdem wir in Windeseile zwei Zelte aufgebaut haben, fegt ein Sturm mit bis zu 120 km/h Geschwindigkeit über uns hinweg. Ein Nachbarzelt verreist es. Die Barriere des Campingplatz bricht ab und fegt über den Platz. Wir sind froh überstehen wir Blitz, Donner und Hagel heil. Zum Nachtessen bestellen wir uns Pizzas. In der Nacht gewittert es nochmals heftig, doch das Schlimmste ist überstanden.

 

  1. Tag Bad Abbach – Straubing ca. 73km

Die Sonne lacht und wir machen uns nach einem kargen Frühstück auf Richtung Regensburg. Anfänglich bleiben wir auf der linken Seite der Donau. In Ratting nehmen wir die Fähre und wechseln die Flussseite. Nun auf dem offiziellen Radweg sind wir schnell in Regensburg. Es ist noch nicht Mittag und wir beschliessen weiter bis nach Straubing zu radeln. Es wird eine lange, heisse und landschaftlich öde Tour. Erschöpft kommen wir in Straubing an. Wir beschliessen hier gleich zwei Tage zu bleiben. Für den nächsten Tag sind bis zu 36 Grad prognostiziert. In der ersten Nacht ist die Zeltwiese überfüllt. Ein Geburtstagfest der Zeltnachbarn verunmöglicht es uns lange einzuschlafen. In der zweiten Nacht sind nur wenige Zelte hier und die Stimmung sehr gemütlich.

 

  1. Tag Straubing – Deggendorf ca. 40km

Auch heute ist es heiss. Wir brechen relativ früh auf und sind schon vor Mittag kurz vor Deggendorf. Hier in Metten verbringen wir den Nachmittag im kleinen Dorfschwimmbad. Gegen Abend fahren wir zum Campingplatz. Wir werden nett empfangen und bekommen am Rand des Platzes ein gemütliches Plätzchen. Am Abend essen wir fein im schmucken Städtchen.

 

  1. Tag Deggendorf – Passau ca. 57km

Nach einer trockenen Nacht machen wir uns auf den Weg nach Passau. Auch heute ist es heiss. In Vilshofen machen wir eine längere Mittagspause in einer Eisdiele. Hier hätte es auch ein Zeltplatz, dem aber jeglicher Schatten fehlt. So fahren wir weiter bis nach Irring. Hier an der Donau machen wir eine weitere längere Pause und diskutieren lange, ob wir hier zelten sollten. Schlussendlich entscheiden wir uns trotz Hitze doch noch nach Passau zu fahren, damit wir morgen genügend Zeit für die Rückreise haben. Der Zeltplatz in Passau ist total überfüllt. Neben den  üblichen Radlern sind noch gut 150 Jugendliche aus Spanien auf dem Platz. Sie gehören zu einem Kanu Klub. Wir haben Glück und bekommen abseits des Jugendlagers einen Platz. Nach der anstrengenden Tour gehen wir zu Fuss hinauf auf den Hügel ins Oberhaus essen. Das Essen ist gut und die Aussicht auf Passau toll.

In der Nacht regnet es wieder stark. Schon um sieben packen wir im Nieselregen unsere klitschnassen Zelte zusammen und nehmen die beschwerliche Rückreise mit den Regionalzügen nach Zürich unter die Füsse.

Cap. Alpagno

Mit der Seilbahn fahren wir von Monte Carasso hoch nach Mornera. Von hier wandern wir hinauf zur Capanna Albagno. Der Weg führt durch Tannenwald an einem klaren Bergsee vorbei hinauf Richtung Cima della Pianca. Von hier oben sieht man zu seiner Linken den Lago di Lugano von grünen Hügeln umgeIMG_0506ben und zu seiner Rechten die verschneiten Tessiner Berge. Wunderbar! Oben bei der Hütte machen wir eine erste Rast. Ein eisiger Wind weht und wir steigen rasch ab Richtung Alpe Cassengo. Oberhalb der Alp machen wir auf einem warmen Stein im lichten Nadelwald Mittagspause.
Der Weg weiter durch den Wald nach Monda zieht sich. Wir brauchen deutlich länger als die Angaben auf den Wegweisern. Vor Monda machen wir nochmals Rast und stärken uns für den Aufstieg nach Mornera. Beim kleinen See hat es einen tollen Spielplatz mitten zwischen Lerchen. Vom Spielplatz sind es noch eine knappe viertel Stunde bis zur Seilbahn.
Weitere Wanderungen auf wandern-mit-kindern.ch

Etzel

Vor einer guten Dekade besteigen wir das letzte Mal den Etzel. Damals waren wir noch kinderlos… Der klassische Weg von Schindellegi ist uns in schlechter Erinnerung – viel Asphalt, viel Verkehr. Daher starten wir an diesem milden Dezembertag in Biberbrugg. Auch hier geht es zuerst der stark befahrenen Kantonsstrasse nach Einsiedeln entlang. Bald zweigen wir links ab und besteigen den Altberg. Im Aufstieg fällt linker Hand das Gefängnis Biberbrugg auf. Oben auf dem Altberg öffnet sich der Blick auf die Berge. Pilatus, Rigi, Wildspitz, Amselspitz, Gross Aubrig,Bockmattli und viele noch lohnende Wanderziele sind zu sehen. Links sehen wir das schöne Altenbergried und unser Ziel den Etzel. Auf dem Altberg befindet sich in einem Erdhaus auch eine spezielle öffentliche Feuerstelle – für unseren Geschmack etwas stark eingezäunt – aber ein tolles Panorama hat sie. WP_20151212_10_37_27_ProWeiter geht es auf dem Wanderweg vier vielleicht fünf Kilometer zur historischen Tüfelsbrugg. Nun müssen wir – wieder mit recht viel Verkehr hinauf nach St. Meinrad wandern und dann auf einem Wanderweg hoch zum Etzel. Das ist das anstrengendste Stück der sonst recht flachen Wanderung. Oben auf dem Etzel hat es ein Restaurant, das den ganzen Platz des Berges für sich beansprucht. Daher hätten wir unsere Pause besser etwas oberhalb von St. Meinrad auf einem Sonnenbänkchen gemacht. So steigen wir Richtung Feusisberg ab. Auf einer der ersten Wiesen machen wir dann unsere Pause. Nach der Pause ist es nicht mehr lang nach Feusisberg, wo jede halbe Stunde ein Postauto fährt.

Hüttchopf

An Pfingsten 2013 besteigen wir den Hütchopf  von Gibswil aus. Dieser Aufstieg ist abwechslungsreicher als der direkte von Fischenthal. Zu Beginn folgen wir dem Wegweiser Richtung Scheidegg/Oberegg. Das Teersträsschen führt zuerst an den Skisprungschanzen von Gibswil vorbei und hoch nach Ämmet. Hier am Waldrand hat es eine gut eingerichtete Feuerstelle mit schöner Aussicht Richtung Wald. Wir wandern weiter zuerst etwas abwärts und dann wieder hoch via Nasen an einer wilden Rinderherde vorbei zur Oberegg. Auf einem Aussichtsbänkchen geniessen wir trotz Neidgeschrei die Znünipause. Nun geht es hWP_20151205_11_00_47_Prooch Richtung Dürrspitz mit abwechslungsreicher Sicht auf Alpen, Zürichsee und Tösstalerberge. Den Dürrspitz lassen wir rechts liegen und queren durch den Wald hinüber nach Überzütt. Jetzt ist es nicht mehr schwierig die Kinder zu motivieren. Es muss man nur noch die Wiese hochsteigen und der Gipfel ist erklommen.

Hinunter haben wir den bewährten direkten Weg nach Fischental genommen. Weitere Wanderbeschreibung zum Hüttchopf finden sich auf Wandern mit Kindern.ch

Rafzerfeld

Die S Bahn bringt uns nach Raftz. Durch ein architektonisch erschreckendes Neubaugebiet geht es auf Asphalt hinauf ins schmucke Riegelhausdorf Raftz. Die letzten Tage hat es heftig gestürmt und geregnet. Der Wetterbericht für heute war nicht klar betreffend dem Wind. Daher meiden wir heute den Wald und wandern über Felder von Dorf zu Dorf erstmal nach Wasterkingen. Der wohl etwas attraktivere Weg würde über den Berg (teils im Wald) führen.

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Die Wanderung ist etwas langweilig. Immerhin scheint ab und zu die Sonne und auch der Wind ist nicht so stark wie erwartet. In Wasterkingen verlassen wir den Wanderweg und wandern kurz die Schweiz um über Feldwege durch Deutschland zum Kraftwerk Rheinsfelden zu wandern. Es hat geregnet. Der Rhein führt viel Treibgut. Eindrücklich wie ganze Bäume das Wehr hinunterstürzen. Vom Kraftwerk ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof Zweideln. Auf den letzten Meter beginnt es zu regnen und wir sind froh, kommt der TURBO in zehn Minuten.

Dreibündenstein

Mit der runden Gondelbahn fahren wir von Rhäzüns hoch ins schmucke Feldis. Hier startet unsere Wanderung auf den Dreibündenstein. Der Himmel ist stahlblau, die Berge leicht verschneit und die Lärchen leuchten gelb. Heute ist wohl jede Wanderung ob dem Hochnebel wunderschön. Da die Sesselbahn von Feldiis Ende Oktober nicht fährt, wandern wir via Alp Veulden nach Term Bels. Es ist angenehm warm und die Aussicht auf die Bündnerberge wunderbar. Die Wanderung wird nicht umsonst als Panoramawanderung vermarktet. Ab Term Bel wird der Weg steiler. Waren wir bis jetzt nur zwei Wanderinnen begegnet, kommen uns nun plötzlich immer wieder kleine Wandergruppen entgegen. Die Wanderung ist sehr beliebt. In der Regel wird in Brambrüsch gestartet Bei Punkt 2071 – nach einer ausgiebigen Mittagspause in schönster Mittagssonne – verlassen wir den Wanderweg und folgen dem Viehzaun teils über Schneefelder bis zum Dreibündenstein. Hier oben geht ein scharfer Wind und wir steigen ab Richtung Brambrüsch. Zu Beginn folgt der Weg der Sesselbahn, was nicht sehr attraktiv ist. Dafür ist die Sicht auf die Schanfigger- und Prätigauerberge umso schöner. Wir erkennen manches Ziel vergangener Wanderungen. Mit denSeilbahnen geht es von Brambrüsch runter nach Chur. Hier besichtigen wir noch die schöne Altstadt von Chur. Da es schon etwas spät ist, essen wir passend im Restaurant Drei Bünden Znacht. Hier ist das Fleisch vor allem sehr gut.

Grimselwelt

Vor nun mehr sechs Jahren sind wir zum ersten Mal nach Ärlen hinaufgestiegen.Die Wanderung hoch nach Ärlen haben wir unterdessen noch zwei weitere Male gemacht und stets genossen. Das einsame Tal gefällt uns im Herbst sehr. Diesen Herbst haben wir beschlossen hoch zum Grubensee zu wandern. Diese Wanderung ist anspruchsvoll, da der Weg steil und alpin ist. WP_20151011_13_48_11_ProWir steigen hoch bis zur kleine Schutzhütte die am östlichen Rand des Sees steht. Rund um den See hat es kaum noch Vegetation. Die Gletscher sind nah. Hinunter geht es den gleichen Weg. Überraschender Weise ist der Abstieg weniger anstrengend als angenommen und wir kommen doch noch zu einer annehmbaren Zeit im Hotel Handegg an, dass uns auch dieses Jahr verwöhnt.